Fedora vs Ubuntu

20. August 2008

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Glaubenskrieg! :mrgreen:

Ich nutze seit gestern Fedora und bin nach anfänglicher Begeisterung nun eher geteiltet Meinung.

Pros:
- Bei Start und Arbeit wesentlich schneller als Ubuntu
- Gute Programmauswahl, nicht zu viel nutzloser Kram dabei
- Praktische Dienstverwaltung, dort lassen sich Dienste besser verwalten
- Sieht hübsch aus :)
- Lautstärkeregler meines USB-Headsets funktioniert (nach ein bisschen Kampf mit den Audio-Einstellungen) besser als in Ubuntu (wo ich nur lauter schalten kann o.O)

Neutral:
- Bildschirm war am Anfang ein bisschen zu weit rechts, ließ sich aber mit xvidtune schnell beheben
- Der grafische Paketmanager ist wirklich unerträglich träge, ich wart gerade seit 15 (and counting…) Minuten darauf, dass Geany installiert wird :( Update: Lösung für dieses Problem

Contras:
- Compiz geht nicht, obwohl die 3D-Beschleunigung in X aktiviert ist
- Wenig oder sehr funktionsmagere GUI-Einstellungstool

Fedora bleibt noch ein bisschen im Test, vielleicht finden sich noch mehr Pros :)

¬ geschrieben von Michael in Allgemein

Praktische Tools für den Linux-Desktop

1. März 2008

1 Kommentar

Seit heute nutze ich zwei sehr praktische Tools für meinen Desktop:

Parcellite ist eine Erweiterung für die Zwischenablage. Hier die Hauptfunktionen:
1. wird eine History über die letzten 25 (änderbar) Inhalte geführt die bequem über das Menü die aktuelle Zwischenablage ersetzen können.
2. Aktionen: Zwei Klicks um ein Programm mit der aktuelle Ablage als Parameter ausführen, sicherlich sehr praktisch, konnte ich bisher jedoch noch nicht brauchen.

Tilda ist ein Konsolen-Emulator, welcher ähnlich wie in manchen Spielen per Tastendruck eingeblendet werden kann. Am Anfang ist einiges an Konfiguration nötig:
Da die Konsole unter dem Gnome-Panel verschwindet, sollte sie über den Wert Apperance -> Y Position ein bisschen nach unten geschoben werden. Bei mir leistet der Wert 23 Pixel gute Dienste.

¬ geschrieben von Michael in Allgemein

Wieso ich Vista hasse

31. Dezember 2007

3 Kommentare

Ich sitze gerade an einem Vista-Notebook und bin nur noch genervt. Alle lästern über Vista und langsam kann ich es immer mehr verstehen. Hier ein paar Beispiele:

Integrierte Webcam: Stottert im MSN Messenger oder bleibt gerne mal frieren, genauso bei unserem Chatpartner.
Benutzerkontensteuerung: Wieso muss ich ständig mehrmals bestätigen, dass ich wirklich etwas tun will? Unter Ubuntu reicht ein Klick für eine Systemeinstellung, bei Vista geht unter dem dreifachen nichts. Besonders toll ist es hier weil ich das von HP zugemüllte Notebook entschlacken will und mal die Hälfte der vorinstallierten Software deinstallieren will. Bei der Norton Suite (die bisher bei jedem Start Aufmerksamkeit wollte) dauerte das geschlagene 10 Minuten, da ist ja ein Ubuntu Update schneller. Vista ist seit Minuten am Updaten und kommt irgendwie nicht voran, jedenfalls fühlt es sich so an.

Unter Ubuntu laufen alle Desktop-Effekte auf dem Rechner flüssig, bei Vista stottert Flip-3D gerne mal.

Fehlende Innovationen: Wo sind die tollen neuen Sachen, auf die ein Umstieg von XP auf Vista lohnt? Die Sidebar? Gibt’s schon für XP, bei Paint hat man nur die Farbpalette verändert und in der Systemsteuerung finde ich mich nicht zurecht. Als einzigstes Highlight sehe ich das Spiel Majong, schaut besser aus als die Linux-Varianten.

Vista ist mittlerweile bei Update 9 von 16, man dauert das lange! :(

¬ geschrieben von Michael in Ausm Leben

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